Das WIT Studio hat bestätigt, dass der neue One Piece-Anime, der für Netflix produziert wird, eines der meistkritisierten Probleme der Originalversion lösen wird: die extreme Langsamkeit. Laut George Wada, CEO des Studios, soll das Werk von Eiichiro Oda modernisiert werden, um ein junges Publikum anzusprechen, das sich mit dem schleppenden Tempo der Episoden von 1999 nicht verbunden fühlt.
In einem kürzlichen Interview erklärte Wada, dass die Entscheidung auf eine Sorge des Schöpfers selbst, Eiichiro Oda, zurückgeht. Der Autor glaubte, dass das alte Bildformat (4:3) und die langsame Handlungsentwicklung potenzielle neue Zuschauer abschreckten. Daher wird die neue Version mit dem Titel THE ONE PIECE modernste Animationstechniken einsetzen, um ein dynamisches und visuell beeindruckendes Erlebnis im 16:9-Format zu gewährleisten.
Rasantes Tempo und keine Längen
Die Produktion verspricht, die übermäßigen Füller und unnötigen Dehnungen zu streichen, die die klassische Animation von Toei prägten. Mit namhaften Teammitgliedern wie Regisseur Masashi Koizuka (Attack on Titan) wird das Projekt von Grund auf mit der East Blue-Saga beginnen. Auf diese Weise will das Studio die gleiche Flüssigkeit liefern, die bei modernen Erfolgen wie Spy x Family und Vinland Saga zu sehen ist.
Obwohl die Fans sehnsüchtig auf einen Starttermin in diesem Jahr 2026 warten, hält Netflix den Zeitplan noch geheim. Allerdings unterstreicht die Berufung von Hideaki Abe (Jujutsu Kaisen) als Assistenzregisseur das Engagement für technische Qualität. In der Zwischenzeit treibt der Erfolg der Live-Action-Serie weiterhin das weltweite Interesse an Luffys Reise auf der Suche nach dem legendären Schatz an.