Regisseur von „Persepolis“ bringt neuen Animationsfilm mit universeller Botschaft heraus

Vincent Paronnaud, bekannt für „Persepolis“, präsentiert „Angelo in der Zauberwald“. Die Animation verspricht, Kinder und Erwachsene mit ihrer universellen Botschaft zu verzaubern.

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Regisseur von „Persepolis“ bringt neuen Animationsfilm mit universeller Botschaft heraus

Vincent Paronnaud, der französische Regisseur, der für *Persepolis* für den Oscar nominiert wurde, kehrt im Januar 2026 auf die Leinwand der deutschen Kinos zurück. Diesmal führt er Regie bei *Angelo in der Zauberwald*, einem neuen Animationsfilm, der weltweit auf den Filmfestspielen von Cannes Premiere feierte und nun auch in Deutschland zu sehen ist. Der Film erzählt die Geschichte von Angelo, einem zehnjährigen Jungen, der sich von seinen Eltern verirrt und sich auf ein Abenteuer durch einen Wald voller außergewöhnlicher Kreaturen begibt. Laut Paronnaud ist die zentrale Botschaft der Produktion sowohl für das kindliche als auch für das erwachsene Publikum gültig, was das Projekt besonders relevant für Familienvorstellungen macht.

In einem exklusiven Interview erklärte der Regisseur, dass die Erzählung auf mehreren Ebenen funktioniert. Während sich die Kinder von den Abenteuern und fantastischen Wesen verzaubern lassen, können Erwachsene über tiefere Themen wie Resilienz und Selbstfindung nachdenken. Daher versucht der Film, eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen und Unterhaltung sowie Reflexion für alle zu bieten. Die Produktion ist eine Koproduktion mit Alexis Ducord und kommt nach ihrer Anerkennung bei einem der prestigeträchtigsten Festivals der Welt in die deutschen Kinos.

## Eine Reise der Selbstfindung

Die Handlung beginnt einfach, während eines Besuchs von Angelo bei seiner Großmutter. Ein kleiner Fehler der Eltern auf der Straße löst jedoch das Hauptabenteuer aus. Auf einem Rastplatz vergessen, beschließt der Junge, eine Abkürzung zu nehmen, um sie wiederzufinden, und dringt in einen geheimnisvollen Wald ein. Diese Umgebung erweist sich weit davon entfernt, beängstigend zu sein, als ein Ort des Lernens und unerwarteter Begegnungen. So entwickelt sich die Geschichte zu einer Metapher über das Erwachsenwerden und das mutige Bewältigen von Herausforderungen, selbst wenn man allein ist.

Paronnaud, der bereits mit seiner früheren Arbeit an der Seite von Marjane Satrapi die internationale Kritik begeisterte, sieht in dieser Animation eine natürliche Fortsetzung seines Interesses an universellen menschlichen Geschichten. Trotz des fantastischen Tons spiegeln Angelos Konflikte reale Erfahrungen wider, wie die Angst vor dem Unbekannten und das Heimweh. So verspricht der Film nicht nur visuell zu bezaubern, sondern auch das deutsche Publikum emotional zu berühren und die europäische Animation als starken Konkurrenten auf dem aktuellen Kinomarkt zu etablieren.